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U15: Erster Punktverlust auf dem Spielfeld E-Mail
Geschrieben von: Raphael Reinhard   

In einer von der Spannung lebenden Partie resultierte ein 21:21 Unentschieden bei der SG Maulburg/Steinen.

Natürlich war das Ziel schon vordefiniert, nach dem klaren Sieg im Hinspiel mussten weitere zwei Punkte her. Der Start glückte demnach auch gut und es konnte sofort eine kleine Führung herausgespielt werden. Aber kaum im Spiel, gab es schon die erste Hiobsbotschaft: Ricardo Cardoso verletze sich am Sprunggelenk. Für ihn war das Spiel schon zu Ende, bevor es richtig begonnen hatte. Gleich nach dem Spielerwechsel deutete noch nichts darauf hin, dass wir dadurch im Angriff einfacher auszurechnen seien. Ab der 10. Spielminute wurde dann begonnen, den Gegner mit Fehlzuspielen aufzubauen und mit einer immer weniger koordinierten Verteidigungsarbeit zu einfachen Toren zu verhelfen. Man nahm ein Time-Out, sprach diese genickbrechenden Fehler an und siehe da, man ging wieder etwas ordentlicher und konzentrierter zu Werke.
Was allgemein erfreulich an dieser Partie war, ist die Tatsache, dass auf die offensive Deckung der Deutschen gut Druck ausgeübt wurde und die vielen Lücken in der (eher nach Schweizer Käse anmutenden) löchrigen Verteidigung konsequent zum Durchbruch genutzt wurden. Mit dem Durchbruch ist es leider noch nicht gemacht und wie im Fussball gilt auch im Handball: „Das Runde muss ins Eckige“ ... Diese haarscharfe Analyse Sepp Herbergers machte uns das Leben ziemlich schwer. Da die Verteidigungsleistung für einmal nicht über alle Zweifel erhaben war, wog das Versieben hundertprozentiger Chancen doppelt schwer. Deshalb konnten wir uns über das 15:15 Unentschieden zur Pause auch nicht wirklich beschweren.
Offenbar war es nicht nur für die Fraktion aus Muttenz ziemlich früh, eine Partie auf 11:15 Uhr an einem Sonntag anzusetzen. Auch der Schiedsrichter war damit nicht ganz einverstanden. Auf jeden Fall war er bei Spielbeginn noch nirgends zu sehen. Daraufhin eröffnete der Coach der Steiner die Partie. Nach dem Spiel war man sich allgemein einig, dass es besser gewesen wäre wenn ebendieser sie auch zu Ende geleitet hätte.
Es wurde durch den „richtigen" Schiedsrichter mit etwas unterschiedlichen Ellen gemessen, was mit Empörung auf der Bank und der Tribüne zur Kenntnis genommen wurde. Dass die Partie am Ende nicht gewonnen wurde, war aber mit Sicherheit nicht auf den Schiedsrichter zurückzuführen. Dies ist nur ein Kapitel, was schlussendlich zu der ungemein spannenden Partie seinen Teil dazu beigetragen hat.
In der zweiten Halbzeit gab es also auf beiden Seiten nur noch je 6 Tore. Aus der Sicht der Defensive war das natürlich ein absoluter Topwert. Es wurde konsequent umgesetzt, was man sich in der Pause vorgenommen hatte. Offensiv kann man mit 6 Toren natürlich nicht zufrieden sein, es gesellten sich zu oben genannten Problemen noch technische Fehler dazu. Man könnte nun noch detaillierter auf Ursachensuche gehen, Fakt bleibt jedoch der erste Punktverlust in der nun doch schon lange andauernden Saison. Es fehlte wohl etwas an Wettkampfglück, deshalb sehen wir dies nun als Schuss vor den Bug. Und immerhin kann immer noch festgehalten werden, dass man auf dem Terrain, wo die richtigen Spiele gewonnen werden, nach wie vor ungeschlagen ist. Mit diesen Erkenntnissen werden wir vor hoffentlich zahlreich erscheinenden Supportern in das kommende Heimspiel gegen den HC Karsau (Sa, 30. Januar 2010, 14:30 Uhr, Kriegacker) steigen.

P.S.: Jungs, passt beim Skifahren in den Skilagern auf, sonst muss auf kommende Saison hin eine Skiverbotsklausel in die Spielerverträge eingebaut werden... ;-)

Spieler: Rick Wermuth (Tor); David Bloch, Ricardo Cardoso (gueti Besserig!), Jan Gautschi, Pascal Jauslin, Raphael Koller (7), Mihajlo Maric (1), Lucas Meister (8), Silas Unrau, Dominic Visentin (2), Raphael Walliser (3). Trainer: Raphael Reinhard, Florian Rietschi.