Home Teams 1. Mannschaft H1: Eine Saison mit vielen Ups und Downs
H1: Eine Saison mit vielen Ups und Downs E-Mail
Geschrieben von: Peter Hartmann   

Peter Hartmann lässt die vergangene Saison der 1. Mannschaft noch einmal Revue passieren und findet dabei viele positive wie negative Punkte. Die erfreulichste Meldung des Jahres ist der Ligaerhalt (2. Liga) und damit auch die Sicherstellung, dass das "Eins" auch in Zukunft zum absoluten Aushängeschild der Abteilung werden will. 

Nach Abgängen von etlichen erfahrenen Spielern (Erol Sen, Philippe Boog, Florian Reich, Mathias Stauffer, Beat Fischer, Patrick Kellerhals) startete man mit viel Ungewissheit und einem Altersschnitt von knapp 21 Jahren in die neue Saison. Beim Start nach den Sommerferien zeigte sich, dass diese junge Mannschaft jedoch gewillt war, einen sicheren Mittelfeldplatz in der 2. Liga zu erreichen. Die Trainings waren gut besucht und man versuchte mit Einsatz und Engagement seine persönliche Physis und Technik zu verbessern. Die in dieser Zeit durchgeführten Trainingsspiele und Turniere zeigten aber auch auf, dass einiges an Spielpraxis und Zusammenspiel in dieser neu formierten Mannschaft zwangsläufig fehlte. Man startete deshalb mit einiger Unsicherheit in die neue Saison und wurde leider durch die hohe Auswärtsniederlage im ersten Spiel gegen die SG Handball Birseck (36:17) nicht ermutigt. Es wurde versucht, dieses Spiel umgehend zu vergessen und sich auf die kommenden Partien zu konzentrieren. Dies gelang jedoch nicht und man befand sich plötzlich in einer Negativspirale, die erst mit dem 6. Spiel mit einem Auswärtssieg gegen den TV Sissach (21:28) gebremst werden konnte. In der Zwischenzeit verletzten sich unglücklicher Weise einige Spieler, mussten ins Militär oder waren durch Ferien- und Studienabwesenheit längere Zeit nicht verfügbar. Die Trainings waren dadurch schlecht besucht, zu oft waren nur 6 bis 7 Spieler anwesend, sodass bitter notwendige Abläufe und Automatismen nicht eingeübt werden konnten. Dies zeigte sich in den Spielen wieder: Zu oft waren nach einem guten Start die körperlichen und geistigen Batterien leer und eine Reaktion zur Umkehr des Spielverlaufs war nicht mehr möglich. Hinzu kam, dass durch Spielermangel zu oft Junioren und Spieler aus der 2. Mannschaft aushelfen mussten, damit eine einigermassen spielgerechte, aber ohne gegenseitiges Spielverständnis antretende Mannschaft auf dem Feld stand. Für die eingesetzten Junioren war dies mit Sicherheit sehr positiv, konnten sie doch in der 2. Liga schnuppern und für kommende Zeiten Erfahrungen bei den Aktiven sammeln.
Die Anzahl eingesetzter Spieler (31) für diese 18 Meisterschaftsspiele war unverhältnismässig. Mit 17 Spielen kamen Nico Kielbasa und 6 weitere mit mindestens 12-15 Spielen zum Einsatz, alle anderen hatten durch Abwesenheiten leider weniger Einsätze.
Als positiver Schlusspunkt für diese Saison ist jedoch sicher festzuhalten, dass wir den Ligaerhalt bewerkstelligen konnten und unsere sehr erfolgreichen Junioren auch weiterhin eine sportliche Perspektive für ihren Eintritt in unsere erste Mannschaft haben.
Ich hoffe, dass es gelingen mag, für die kommende Saison eine Mannschaft zu bilden, die mit überzeugender Leistung, Teamgeist, Einsatz und verschont von Verletzungen ein Aushängeschild für unsere Abteilung sein wird. Voraussetzung dazu wird sicher auch sein, während den Trainings eine vollständige Mannschaft mit mindestens 12 Spielern anzutreffen. Eine Mannschaft – ein Team.
Bedanken möchte ich mich vor allem bei "Kata" für seine Mithilfe und Einsatz während der ganzen Saison, Stephan für seine organisatorischen Bemühungen, Lukas bei der Mithilfe beim Coaching, sowie Nico, der uns mit seinen Berichten im Internet oder dem Muttenzer Anzeiger, aber auch auf dem Spielfeld immer wieder aufzeigte, nie aufzugeben.

Peter Hartmann, Trainer 1. Mannschaft

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. April 2010 um 12:34 Uhr
 
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