
Bereits zum 20. Mal fand am Sonntag der Muttenzer Minispieltag statt. Auch in diesem Jahr sah man schöne und lustige Szenen - auf und neben dem Handballplatz! Eine kleine Momentaufnahme mit Text und Bildern.
"Zäh, nüün, aaacht, sieebe, sächs, füünf, vier, dreeei, zwäääi, eins, ueeeeeeeeeeeeeeeehhhhh!" So klang es den ganzen Tag hindurch, wenn soeben die letzten zehn Sekunden von einem der vielen Mätchli angebrochen waren. Dieser nach jeder Viertelstunde einsetzende Moment war jeweils der lebendigste des gesamten Miniturniers und der Gipfel der Emotionen, der von den Kleinsten aller Handballer richtiggehend lautstark zelebriert wurde. Das 20. Jubiläum des Muttenzer Miniturniers war jedoch noch viel mehr als das - es war schlicht ein herrliches Handballerlebnis! Alles begann bereits frühmorgens um 8 Uhr, als die ersten Mannschaften in die Kriegackerturnhalle eintrudelten. Die verschlafenen Augen der Handballerinnen und Handballer, aber auch ihrer Betreuer und Eltern prägten den ersten Eindruck an diesem Sonntag genauso wie die extreme Vorfreude auf den Beginn der ersten Partie. Schon früh vor Turnierbeginn um 08:30 Uhr sprangen und tollten die U9 und U11-Teams mit den Handbällen auf dem Feld herum und erprobten ihre Tagesform mit ersten Torschüssen. Dann fiel das lang ersehnte "Schiedsrichter, Achtung!" vom Speaker und es wurde endlich angepfiffen. Von nun an konnten die Mädchen und Buben ihrer Spielfreude freien Lauf lassen und sich in den viertelstündigen Duellen, welche allesamt sehr sportlich und fair ausgetragen wurden, mit ihren Gegnern aus Muttenz, Pratteln, Birsfelden, Möhlin, Magden, Stein, Aesch usw. messen. Dass der Spass dabei stets im Vordergrund stand, konnte man neben den Spielern auch an den Spielleitern erkennen, die sehr gerne ein Auge zudrückten wenn einer der Kleinen statt der erlaubten drei Schritte ohne Prellen halt einmal fünf oder sechs Schritte aneinanderreihte. Entstand durch ein solches Gewähren ein Tor, so war die Begeisterung immer sehr gross, und dies ist doch der entscheidende Punkt an einem Anlass dieser Sorte. Natürlich gab es wie jedes Jahr auch eher verbissene Vertreter und Eltern von Kindern, die solche Entscheide gegen die Mannschaft des eigenen Kindes nicht gut nachvollziehen konnten, doch mit einem coolen Lächeln und einem beruhigenden Nicken vermochte man auch sie an den sportlichen Grundgedanken des Tages zu erinnern und zu beruhigen. Zumeist platzten die auf der knallvollen Tribüne sitzenden Eltern sowieso vor Stolz, ihre Sprösslinge zu sehen, feuerten die Mannschaften an und beklatschten die schön erzielten Tore und die Paraden der mutig eingreifenden Torhüterinnen und Torhüter. In den Pausen zwischen den Spielen konnten sich dann alle am feinen TVM-Beizli verköstigen. Ob dank einem Hot-Dog, einem Stück Kuchen oder schlicht einem "Goggi", niemand konnte sich an diesem 20. Minispieltag über einen knurrenden Magen beklagen und lauter zufriedene Gesichter durchwanderten die Gänge und Hallen des Kriegackers. Erfreulich war, dass an diesem Muttenzer Minispieltag auch eine grosse Anzahl Bekannte und Verwandte aus dem Dorf den Weg zum Ort des Geschehens fanden. Dies natürlich auch deshalb, weil der TV Muttenz in der Kategorie U11 zwei Mannschaften stellen konnte: Die fortgeschrittenen U11-Spieler zeigten am Morgen gute Leistungen und konnten einen tollen Sieg einfahren, am Nachmittag sammelten die U11-Anfänger weitere Handballerfahrungen im Rahmen eines Wettkampfes und waren schliesslich stolz, zwei Unentschieden erkämpft zu haben. Dem grossartigen Einsatz von Fabian Thönen, Noah Meister, Michel Bloch, Arpad Plüss, Davide Zagarella, Leopold Häcker, Louis Jauslin, Alicem Culpan und Cyrill Vögtlin gilt also ein Extralob und es bleibt zu hoffen, dass sie mit viel Leidenschaft und Begeisterung beim Handball bleiben. Denn sie sind die Zukunft dieser Sportart und nicht zuletzt auch die Zukunft des TV Muttenz Handball! Man darf also auf einen sehr gelungenen Jubiläumsjahrgang des Minispieltags zurückblicken und sich bereits auf die nächsten 20 Jahre freuen. Dem TV Muttenz Handball wird es eine Freude sein, einen solchen Anlass weiterhin seinen Jüngsten bieten zu können!
Interessierte Eltern von Kindern im U11-Alter können sich übrigens jederzeit bei den Mannschaftstrainern Helene Aerni und Florian Meier melden. Wir sind um jede Unterstützung froh und würden uns freuen, auch ihrem Kind die Möglichkeit zu geben, Handball zu spielen und sich zu bewegen!
Einige Schnappschüsse vom Minispieltag...


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