Im Monatsinterview Januar/Februar äussert sich der Organisationschef des Muttenzer Minispieltags, Peter Hartmann, zum anstehenden 20. Jubiläum und lädt alle ein, am nächsten Sonntag im Kriegacker (ab 08:30 Uhr) vorbeizuschauen.

Webmaster: Peter Hartmann, herzlichen Glückwünsch zum 20. Jubiläum des Muttenzer Miniturniers. Was bedeutet dir als Organisationschef dieses Jubiläum? Peter Hartmann: Zum einen möchte ich damit unseren Jüngsten der Abteilung die Gelegenheit geben, sich mit anderen aus unserer Region in einem kleinen Wettkampf zu messen, wobei jedoch der Spass und die Freude Vorrang haben muss. Des Weiteren soll der Handballsport auf einfache und spielerische Weise näher gebracht werden. Mit diesem Anlass kann auch ein finanzieller Beitrag erwirtschaft werden, der unseren Junioren zugute kommen kann.
Wie entstand damals die Idee, ein solches Minihandballturnier auch in Muttenz durchzuführen? Wie wurde diese Idee dann erstmals in die Tat umgesetzt? Der Vater dieses Turniers ist Markus Weller, der im Jahre 1989 zum ersten Mal das Minihandballturnier in Muttenz durchführte. Damit seine kleinen Flöhe nicht immer unter sich Spiele austragen mussten, entschloss er sich mit Mannschaften der gleichen Altersgruppe aus der Region ein Turnier, respektive einen Spieltag durchzuführen.
Rückblickend auf die 20 Jahre. An welche Austragung erinnerst du dich besonders gerne? Und gab es auch einmal spezielle Negativerlebnisse? Seit 1996 organisiere ich diesen Spieltag nun zum vierzehnten Mal, wobei das letzte Jahr krankheitsbedingt Stephan Boog das Turnier durchführte. Für mich ist es jedes Jahr wieder eine Genugtuung, wie ich miterleben kann, wie mit viel Freude und Begeisterung die Kleinen auf ihre Art unseren Handball zelebrieren. Oder wie die letzten zehn Sekunden eines Spiels aus hunderten von Kehlen lauthals heruntergezählt werden. Negativerlebnisse kann ich eigentlich keine aufzählen, wenn jedoch so ein Knirps sich durch seinen grossen Einsatz verletzt und in Tränen ausbricht, bin ich erleichtert, wenn es zur Heilung nur ein Heftpflaster benötigt.
Dein Name steht wohl wie kaum ein zweiter im Verein für die Tradition einer gesunden und eigenständigen Nachwuchsförderung. Wie siehst und beurteilst du dein Engagement für die kleinsten und jüngsten aller Handballer? Welchen Stellenwert hat ein solches Turnier in Muttenz und der Region? Ich glaube gerade in unserer heutigen Zeit ist es wichtig, den Kleinen aufzuzeigen, wie sie sich sportlich betätigen können. Für unsere Abteilung ist es auch wichtig, sich im Dorf zu präsentieren und uns damit die Möglichkeit zu verschaffen, Nachwuchs für unsere Minimannschaften zu erhalten. Damit uns auch in den älteren Juniorenmannschaften genügend Spieler zur Verfügung stehen, ist es für uns ein Muss, grösste Anstrengungen zu unternehmen, damit wir bei den Kleinen eine grosse Anzahl für unseren Sport begeistern können. Sie sind die Zukunft unserer Abteilung.
Nun steht also die 20. Austragung kurz vor der Tür. Sind für den 20. Geburtstag spezielle Dinge geplant oder bleibt man der eingeschlagenen Linie treu? Was erwartest und erhoffst du dir vom diesjährigen Minispieltag? Die 20. Austragung wird im gewohnten und bis anhin erfolgreichen Rahmen durchgeführt. Ich hoffe, dass es für alle Beteiligten, ob Spieler, Betreuer, Eltern, Bekannte oder Helfer, ein erlebnisreicher Tag wird und wir einen kleinen Beitrag zum Wohle unserer Jugend leisten können.
DER 20. MINISPIELTAG DES TV MUTTENZ HANDBALL FINDET AM KOMMENDEN SONNTAG, 7. FEBRUAR 2010, AB 08:30 UHR IN DER KRIEGACKERHALLE STATT. WEITERE INFORMATIONEN BEI EINEM KLICK AUF FOLGENDEN LINK: SPIELPLÄNE UND SPONSOREN DES MINISPIELTAGS 2010 |