Philippe Kirmser, neuer Abteilungspräsident ad interim, äussert sich im Monatsinterview September zu seinem neuen Amt und seinen damit verbundenen Visionen und Wünschen.

Webmaster: Philippe, herzlichen Glückwünsch zur Ernennung als neuer Abteilungspräsident des TV Muttenz Handball (ad interim)! Welche Überlegungen haben Dich dazu geführt, diesen Posten anzunehmen? Wann wurdest Du erstmals angefragt?
Philippe Kirmser: Das erste Mal, dass mir der Gedanke gekommen ist, das Amt des Präsidenten zu übernehmen, war an der Abteilungsversammlung des Handballs. Weil sich keiner gemeldet hat und mir der Sport und die Leute in dieser Abteilung am Herzen liegen, habe ich mit dem Gedanken gespielt, dieses Amt zu übernehmen. Nach Rücksprache mit Urs Meier, was für Arbeiten alles anfallen, habe ich mich dann dazu entschlossen, das Amt auszuführen. Angefragt von Seiten des Vorstandes wurde ich zu keiner Zeit.
Durch den Rücktritt von Urs Meier, der die Abteilung in den letzten fünf Jahren geführt hat, könnten die Fussstapfen, in welche Du treten musst, nicht grösser sein. Wie bewertest Du die Arbeit von Urs und mit welchen Gefühlen trittst du deine Präsidentschaft an?
Die Arbeit, welche Urs geleistet hat, ist enorm. Er war immer und überall präsent. Wenn irgendwo Not am Mann war, war er zur Stelle. Ja, mit welchen Gefühlen trete ich mein neues Amt an? Mit gemischten. Mache ich meine Arbeit so gut, dass die Leute zufrieden sind und der Karren weiterläuft? Oder fällt er um? Es ist schwer zu beschreiben, doch ich werde mein Bestes geben :-).
Viele vor allem junge Mitglieder des TV Muttenz Handball kennen zwar Ihren Präsidenten und sehen diesen ab und an in der Halle, wissen jedoch nicht genau, welche Aufgaben dieser Job beinhaltet. Kannst Du sie aufklären? Wie sieht dein Aufgabengebiet aus?
Als Präsident sollte man den Verein nach aussen hin vertreten und seine Interessen wahren. Ich versuche auch, den Leuten den Handballsport wieder näher zu bringen, um so unseren Verein in Muttenz wieder ins Gespräch zu bringen. Zudem ist der Präsident das Bindeglied zum Gesamtverein und den Verbänden.
Deine Amtszeit als Präsident der Muttenzer Handballer liegt vor Dir. Welche Ideen und/oder Visionen, die die Handballabteilung betreffen, hast Du? Gibt es irgendwelche Ziele, die du als Präsident der Abteilung erreichen willst?
Meine Vision sind volle Hallen an den Heimspielen, sei es von den Mannschaften oder von den Zuschauern her. Dies bedeutet, dass wir uns im Dorf besser präsentieren müssen, um den Leuten zu zeigen, dass es uns noch gibt. Des Weiteren hätte ich gern, wenn das Vereinsleben mehr gelebt werden würde, sodass Jung und Alt sich mit dem TV Muttenz Handball identifizieren können und gerne etwas für den Verein machen. Es soll keine Pflicht sein, sondern eine Freude, etwas miteinander zu erreichen.
Natürlich darf dabei der sportliche Ehrgeiz nicht vergessen werden. Ziel muss es sein, einen gesunden Verein mit Juniorenteams auf allen Stufen zu haben und eine 1. Mannschaft, welche als Zugpferd und Aushängeschild dient.
Zum Schluss noch etwas Persönliches: Die meisten Mitglieder kennen Dich unter dem Spitznamen "Schnippel". Könntest Du uns die Entstehungsgeschichte dieses Kosenamens schildern? Und bestehst Du nun als Präsident auf erhabenere Anreden, beispielsweise "Ihre Majestät", "Eure Hoheit", "Herr Präsident" oder ist "Schnippel" bereits genug erhaben? :-)
Hehehe... Wie der Spitznamen entstanden ist, weiss ich ehrlich gesagt nicht mehr, ich habe ihn jetzt einfach. Es reicht auch wenn man mich weiterhin so nennt :-). Von älteren Leuten habe ich sowieso einen anderen Spitznamen...
Vielen Dank für das Interview. Das Webteam wünscht Dir im Namen der gesamten Abteilung eine erfolgreiche und spannende Amtszeit!
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